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Wie könnte man die Küste der
Bretagne beschreiben? Vielleicht durch ihre abwechslungsreiche Schönheit
?
Binnen weniger als zehn Autominuten vom Haus entfernt befinden sich
mindestens zehn Strände,
wovon fünf allein zu Saint-Quay-Portrieux
zählen. Den einen bevorzuge ich persönlich zum Schwimmen bei Ebbe, den
anderen bei Flut, einen anderen für ausgedehnte Spaziergänge, wiederum
einen anderen für ein kleines Sonnenbad. Ein weiterer Strand lockt mit
seinem Strandcafé und einem exotischen Restaurant unter Palmen, ein
anderer durch sein Naturseewasserschwimmbad. Im Sommer findet man da und dort ein Freizeitangebot für Kinder.
Da sind Stränder mit Klippen, unter anderen die höchsten Klippen der
Bretagne … und mit Treppen zum Steigen! Andere schöne Stellen erreicht
man leicht mit dem Auto und man kann wenige Meter von flachen, feinen
Sandstränden entfernt kostenlos parken.
Für einen anderen Tag bietet sich eine kleine Fahrt (etwa 30 Minuten)
Richtung Paimpol an.
Geniessen Sie den Panoramablick von z.B. Gwen Zégal oder von der Pointe
de Bifot aus.
Besuchen Sie die 800 Jahre alte Abtei von Beauport inmitten ihrer
romantischen Gartenanlagen, wo auch ein volles Kulturprogramm mit
Ausstellungen, Konzerten und Festen geboten wird.
Von der Landzunge hinter Paimpol (Pointe de l’Arcouest) aus gibt es eine
direkte Fährverbindung zur Insel Bréhat oder aber eine herrliche
Rundfahrt um die kleine Inselgruppe. Die ‘Blumeninsel’ selber kann man
sehr schön zu Fuss oder mit dem Fahrrad erkunden. Oder aber Sie fahren
einfach von Paimpol aus zur berühmten rosa Granitküste weiter.
Für einen Tagesausflug (60km) bietet sich in der anderen Richtung eine
ganz andere Küstenlandschaft an. Bei Erquy und Cap Fréhel findet man
oben auf den Klippen eine wilde Heidelandschaft mit Blick auf endlos
weite feine Strände, wovon einer der FKK gewidmet ist. Cap Fréhel ist
für seine Sonnenuntergänge berühmt.
‘Vor der Haustür’ bietet Saint-Quay-Portrieux als einziger
Tiefseewasserhafen in der Nordbretagne allerhand : sei’s als lebendiger
Fischereihafen mit der Möglichkeit, mit einem Profi an Bord seines
Kutters zum Fischfang mitzufahren oder aber als Freizeithafen mit Yacht-
und Motorbootverleih, Segel- und Tauchkursangebot.
Es gibt auch geführte Wanderungen auf den Spuren von Malern des 19.
Jahrhunderts oder des
Fischfangs in Island, denn während früher ein Sohn auf dem elterlichen
Hof blieb, wurde ein anderer ‘Isländer’ oder fuhr auf Kabeljaufang bis
nach Neufundland. Heutzutage ist Saint-Quay-Portrieux als Hauptstadt der
Jakobsmuschel, die in der lokalen Gastronomie sehr vielseitig und
durchaus ‘délicieux’ zubereitet werden, berühmt. |
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